AMA Verband modernisiert digitalen Branchenführer für Sensorik und Messtechnik

Neue Plattform erleichtert gezielte Suche nach Anbietern und Projektpartnern

Berlin, 3. März 2026 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. hat seinen digitalen Branchenführer grundlegend modernisiert und als leistungsfähige Rechercheplattform neu aufgestellt. Ziel der Überarbeitung ist es, Unternehmen und Forschungseinrichtungen den schnellen Zugang zu spezialisierten Anbietern, Dienstleistungen und Projektpartnern in der Sensorik und Messtechnik zu erleichtern.

 

Die Plattform bündelt die Kompetenzen von rund 450 AMA Mitgliedern aus Industrie und Wissenschaft in mehr als 1.000 fachlich strukturierten Kategorien. Nutzer können gezielt nach Messgrößen, Technologien oder Anwendungsfeldern suchen und erhalten eine übersichtliche Darstellung passender Anbieter inklusive direkter Kontaktmöglichkeiten. Beispiele für die differenzierte Suche sind Sensoren und Sensorelemente nach Messgröße oder Messprinzip, Messgeräte, Messdatenerfassungssysteme, Messtechnikkomponenten und -zubehör, Auftragsfertigung und Produktion, Kalibrierung und Prüfung, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Wissens-Transfer. Auch Lösungen im Bereich Bildverarbeitung können gezielt recherchiert werden.

 

Technisch wurde die Plattform gemeinsam mit der BITS GmbH neu entwickelt. Das überarbeitete Benutzerinterface sorgt für eine klare Navigation und schnelle Orientierung und bietet eine Karten- und Standortintegration. Erweiterte Such- und Filterfunktionen ermöglichen differenzierte Abfragen nach Zertifizierungen, spezifischen Einsatzgebieten, Anwendungsbereichen. So können Anwender präzise passende Partner finden, unabhängig davon, ob es sich um klassische Fertigungsdienstleistungen, innovative Sensortechnologien oder hochspezialisierte Messtechniklösungen handelt.

 

„Mit dem modernisierten Branchenführer schaffen wir eine digitale Grundlage, um die Kompetenzen unserer Mitglieder transparent und praxisnah zugänglich zu machen“, erklärt AMA Geschäftsführer Philipp Gutmann. „Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, gezielt die richtigen Partner zu identifizieren und Lösungen effizient umzusetzen.“

 

Die neue Plattform richtet sich u.a. an Unternehmen aus Maschinenbau, Automatisierung, Prozess- und Medizintechnik sowie an Forschungseinrichtungen, die praxisnahe und technische Expertise suchen. Durch die strukturierten Kategorien und umfangreichen Filtermöglichkeiten können Anwender sowohl nach grundlegenden Messgrößen als auch nach hochspezialisierten Technologien suchen und erhalten dabei stets aktuelle Informationen zu Anbietern, Dienstleistungen und Kooperationen.

 

Der AMA Verband lädt Interessierte ein, die neue Plattform als zentrale Informationsquelle für Sensorik und Messtechnik zu nutzen, sei es für Projektpartnerschaften, die gezielte Suche nach Komponenten, F&E-Kooperationen oder den direkten Kontakt zu spezialisierten Anbietern. Mit dieser Modernisierung positioniert sich der AMA Branchenführer als unverzichtbares Werkzeug für die digitale Recherche und Vernetzung innerhalb der Branche.

 

Link: https://ama-sensorik.de/branchenfuehrer/

 

 

AMA Innovationspreis 2026: Drei junge Unternehmen im Finale

Hohe Beteiligung junger Innovatoren unterstreicht die Dynamik der Branche

 

Berlin, 3. März 2026 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik nominiert drei junge Unternehmen für den AMA Innovationspreis 2026. Alle drei Finalisten werden mit dem Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ ausgezeichnet und sind zugleich für den Hauptpreis nominiert. Die Zahl qualifizierter Einreichungen junger Firmen in diesem Jahr unterstreicht die hohe Innovationsdynamik in der Sensorik und Messtechnik.

 

Starke Beteiligung junger Unternehmen

Insgesamt 13 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland reichten ihre Projekte ein. Besonders bemerkenswert: Neun Bewerbungen stammen von Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind, unter 50 Mitarbeitende beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter zehn Millionen Euro erzielen. Diese Entwicklung weist die ausgeprägte Gründungsimpulse und Innovationskraft der Branche aus.

 

Drei junge Unternehmen überzeugten die Jury:

 

Coher Sense UG, Lübeck

Dr. Oliver Lischtschenko entwickelte mit ‚KISA – Das Multimeter für Laser‘ ein kompaktes, schnelles und industriefähiges Messsystem. KISA vermisst Laserstrahlung eigenständig und bestimmt gleichzeitig Leistung und Wellenlänge. Die Technologie basiert auf Erkenntnissen aus der Fusionsforschung und ersetzt in bestimmten Anwendungen komplexe Messaufbauten wie Fizeau-Interferometer, Spektrometer oder Fabry-Pérot-Interferometer.

 

Metubiq GmbH, Kassel und Universität Kassel

Hüseyin Serbes, Andre Stelter, Alexander Metzker sowie Dr. Stanislav Tereschenko und Prof. Dr. Peter Lehmann entwickelten eine vibrationsimmune Inline-Weißlichtinterferometrie für die Fertigung. Die patentierte Schwingungskompensation ermöglicht hochpräzise 3D-Mikrotopografiemessungen mit Sub-Nanometer-Genauigkeit direkt in der Produktionsumgebung und eröffnet neue Möglichkeiten für die Inline- und In-situ-Qualitätskontrolle.

 

Moldsonics GmbH, Linz (Österreich)

Dr. Bernhard Praher und Dr. Thomas Mitterlehner präsentieren eine ultraschallbasierte Inline-Sensorplattform zur kontinuierlichen Überwachung von Prozesszustand und Verschleiß in der Kunststoffverarbeitung. Die Lösung erfasst prozessrelevante Daten im Spritzgießen sowie in Schnecke und Zylinder von Extrudern im laufenden Betrieb. Hochtemperatursensoren bis 300°C und standardisierte Schnittstellen ermöglichen die Integration in bestehende Anlagen.

 

Alle drei Nominierten erhalten als Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ einen kostenfreien Messeauftritt auf der SENSOR+TEST 2026 in Nürnberg und konkurrieren zugleich um den AMA Innovationspreis 2026, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

 

Hohe Qualität und sichtbare Branchendynamik

 

„Die diesjährigen Einreichungen haben uns vor eine anspruchsvolle Auswahl gestellt. Die Innovationsbreite und -tiefe war außergewöhnlich hoch“, erklärt Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Juryvorsitzender vom Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg. „Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung junger Unternehmen. Sie belegt eindrucksvoll, wie dynamisch sich die Sensorik und Messtechnik entwickelt und wie konsequent neue Ideen in marktfähige Lösungen überführt werden.“

 

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 9. Juni 2026 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der SENSOR+TEST 2026 in Nürnberg.

 

Weitere Informationen sowie eine Übersicht aller Bewerbungen finden Interessierte unter: https://ama-sensorik.de/fileadmin/2026_Broschuere.pdf

AMA Verband modernisiert digitalen Branchenführer für Sensorik und Messtechnik

Neue Plattform erleichtert gezielte Suche nach Anbietern und Projektpartnern

Berlin, 3. März 2026 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. hat seinen digitalen Branchenführer grundlegend modernisiert und als leistungsfähige Rechercheplattform neu aufgestellt. Ziel der Überarbeitung ist es, Unternehmen und Forschungseinrichtungen den schnellen Zugang zu spezialisierten Anbietern, Dienstleistungen und Projektpartnern in der Sensorik und Messtechnik zu erleichtern.

 

Die Plattform bündelt die Kompetenzen von rund 450 AMA Mitgliedern aus Industrie und Wissenschaft in mehr als 1.000 fachlich strukturierten Kategorien. Nutzer können gezielt nach Messgrößen, Technologien oder Anwendungsfeldern suchen und erhalten eine übersichtliche Darstellung passender Anbieter inklusive direkter Kontaktmöglichkeiten. Beispiele für die differenzierte Suche sind Sensoren und Sensorelemente nach Messgröße oder Messprinzip, Messgeräte, Messdatenerfassungssysteme, Messtechnikkomponenten und -zubehör, Auftragsfertigung und Produktion, Kalibrierung und Prüfung, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Wissens-Transfer. Auch Lösungen im Bereich Bildverarbeitung können gezielt recherchiert werden.

 

Technisch wurde die Plattform gemeinsam mit der BITS GmbH neu entwickelt. Das überarbeitete Benutzerinterface sorgt für eine klare Navigation und schnelle Orientierung und bietet eine Karten- und Standortintegration​. Erweiterte Such- und Filterfunktionen ermöglichen differenzierte Abfragen nach Zertifizierungen, spezifischen Einsatzgebieten, Anwendungsbereichen. So können Anwender präzise passende Partner finden, unabhängig davon, ob es sich um klassische Fertigungsdienstleistungen, innovative Sensortechnologien oder hochspezialisierte Messtechniklösungen handelt.

 

„Mit dem modernisierten Branchenführer schaffen wir eine digitale Grundlage, um die Kompetenzen unserer Mitglieder transparent und praxisnah zugänglich zu machen“, erklärt AMA Geschäftsführer Philipp Gutmann. „Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, gezielt die richtigen Partner zu identifizieren und Lösungen effizient umzusetzen.“

 

Die neue Plattform richtet sich u.a. an Unternehmen aus Maschinenbau, Automatisierung, Prozess- und Medizintechnik sowie an Forschungseinrichtungen, die praxisnahe und technische Expertise suchen. Durch die strukturierten Kategorien und umfangreichen Filtermöglichkeiten können Anwender sowohl nach grundlegenden Messgrößen als auch nach hochspezialisierten Technologien suchen und erhalten dabei stets aktuelle Informationen zu Anbietern, Dienstleistungen und Kooperationen.

 

Der AMA Verband lädt Interessierte ein, die neue Plattform als zentrale Informationsquelle für Sensorik und Messtechnik zu nutzen, sei es für Projektpartnerschaften, die gezielte Suche nach Komponenten, F&E-Kooperationen oder den direkten Kontakt zu spezialisierten Anbietern. Mit dieser Modernisierung positioniert sich der AMA Branchenführer als unverzichtbares Werkzeug für die digitale Recherche und Vernetzung innerhalb der Branche.

 

Link: https://ama-sensorik.de/branchenfuehrer/

Sensorik und Messtechnik: Umsatz und Auftragseingang legten zu aber Erholung der Branche bleibt fragil

AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. meldet Branchenzahlen für das 3. Quartal 2025

 

Berlin, 15. Januar 2026 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) hat die Ergebnisse seiner Quartalsumfrage unter den rund 450 Mitgliedsunternehmen veröffentlicht. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete die Sensorik- und Messtechnikbranche eine spürbare Verbesserung der Geschäftslage.

 

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorquartal um sieben Prozent. Gegenüber dem Vorjahresquartal (Q3 2024) legte der Umsatz um sechs Prozent zu. Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal 2025 ebenfalls um sieben Prozent. Das Book-to-Bill-Ratio von 1,02 weist auf einen leichten Nachfrageüberhang hin.

 

Für das vierte Quartal 2025 erwarten die befragten Unternehmen eine weitere Umsatzsteigerung von drei Prozent. Damit setzt sich der vorsichtige Aufwärtstrend fort, wenn auch mit gedämpfter Dynamik.

 

„Die Zahlen des dritten Quartals 2025 zeigen eine Stabilisierung und erste Wachstumsimpulse“, erklärt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbandes. „Der Ausblick auf das vierte Quartal bestätigt, dass sich die Branche teilweise erholt, für andere Mitglieder bleibt die Lage angespannt.“ Da trotz der positiven Entwicklung 11 Prozent der Mitgliedsunternehmen im dritten Quartal Kurzarbeit angemeldet haben. Diese Entwicklung unterstreicht, dass die wirtschaftliche Situation innerhalb der Branche weiterhin uneinheitlich ist und einzelne Marktsegmente unter Nachfrageschwächen leiden.

 

„Kurzarbeit und Wachstum existieren derzeit nebeneinander“, so Gutmann weiter. „Das zeigt, wie differenziert die Lage in der Sensorik und Messtechnik zu bewerten ist. Entscheidend wird sein, ob sich die Nachfrage in den Anwenderindustrien im weiteren Verlauf nachhaltig belebt.“

 

IT-Sicherheit bleibt ein zentrales Thema in der Branche:

 

Vor dem Hintergrund des aktuellen BSI-Lageberichts zur IT-Sicherheit (November 2025) zeigt die Quartalsumfrage, dass sich ein Großteil der Unternehmen in der Sensorik und Messtechnik bereits intensiv mit IT-Sicherheit und Cyberresilienz auseinandersetzt. 77 Prozent der befragten Unternehmen geben an, IT-Sicherheit aktiv und systematisch zu adressieren, etwa durch regelmäßige Updates, klar definierte Prozesse und feste Verantwortlichkeiten.

 

Weitere 15 Prozent befassen sich punktuell oder anlassbezogen mit dem Thema. Nur fünf Prozent der Unternehmen sehen IT-Sicherheit aktuell nicht als relevantes Thema, während keines der befragten Unternehmen angibt, den Handlungsbedarf zwar zu erkennen, aber noch nicht begonnen zu haben.

 

„Die Ergebnisse zeigen, dass IT-Sicherheit in der Sensorik und Messtechnik angekommen ist, gleichzeitig bleibt Cyberresilienz eine Daueraufgabe, insbesondere angesichts zunehmender Vernetzung und digitaler Wertschöpfungsketten“, so Philipp Gutmann.

 

Die Branche blickt insgesamt mit verhaltener Zuversicht auf die kommenden Monate. Treiber wie Automatisierung, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Produktionsprozesse stärken die langfristigen Perspektiven. Mit einem Exportanteil von rund 48 Prozent bleibt die Sensorik- und Messtechnik jedoch weiterhin auf stabile wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen angewiesen.